Auf goldener Schaukel 2.25/5 (11)

»Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.«


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Mit zwei Pappkoffern, einigen hundert Franken aus dem mütterlichen Erbe und dem mütterlichen Segen gingen die Zwillingsbrüder Louis und François Blanc ins Leben hinaus. Ihre Pläne, ihr Tatendurst und ihr Mut standen in keinem Verhältnis zu dem bisherigen Verlauf ihres Daseins. Sie waren bescheiden erzogen, frühreif, kühl und nüchtern. Die Ängste vor dem Monatsende hatten sie hinlänglich kennengelernt. Dann wurde das ohnehin früh gealterte Gesicht der Mutter noch müder, ihr Blick auf die Kinder ratloser, die Brotschnitten dünner. Dass der Vater, der Steuereinnehmer Claude Blanc, als Ernährer der Familie auch am Monatsende Vollkost zu beanspruchen hatte, galt als Gesetz. Ihr Heimatdorf Courthezon war ihnen zu eng geworden. Sie wollten ihr Glück in Avignon versuchen. In beiden Brüdern war der Wunsch am stärksten, möglichst bald reich zu werden. Sie träumten nicht nur vom Reichtum, sie forderten ihn unablässig im Morgen- und Abendgebet. In der Schule waren sie hervorragende Rechner gewesen. Sie schienen noch einen besonderen Sinn zu besitzen, den Sinn für Geld und Geldeswert. In Avignon und in Lyon hielten sie sich nicht lange auf; Paris lockte sie stärker. Dort, in der riesigen Seinestadt, hofften sie einen gewaltigen Antrieb ihrer ehrgeizigen Pläne finden zu können … Eine verblüffende Geschichte zweier Männer, die mit ihrem erbarmungslosen Ehrgeiz Großes erreichen wollen. Ihr Antrieb lässt keine Ablenkungen zu. Für die Schönheiten des Lebens ist wenn sie erst mal ganz oben stehen schließlich noch genug Zeit. Wie hoch und weit sie mit dieser Willensstärke wohl kommen mögen?

AutorIn
P.G. Zeidler
GrafikerIn
Ludwig Holzapfel
ASIN (Amazon):
B07RV7P2NX
Verlag
Selfpublisher

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